Monat: September 2018

„Wir sind in einem System von Plastik gefangen, wie können wir gegensteuern.“

Infoabend am 17. 9. 2018 mit Brigitta Nell-Düvel und Martin Häusling, MdEP, in Butzbach

Als nur noch „Hobbybauer“ stellt sich Martin Häusling, der während seiner Abgeordnetentätigkeit im Hessischem Landtag auch für die Wetterau zuständig war, den interessierten Bürgern im Butzbacher Gasthaus Wilhelmshöhe vor. Seine Kinder bewirtschaften inzwischen den Bio-Hof in Nordhessen, um ihm die Zeit zu geben, „vernünftig Agrar- und Umweltpolitik in Brüssel“ machen zu können. Die Grüne Direktkandidatin für den Wahlkreis Wetterau Nord, Brigitta Nell-Düvel, hatte mit dem langjährigen Europaabgeordneten einen kompetenten Ansprechpartner eingeladen, um den zahlreichen interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus der Region über die derzeitigen Trendthemen wie Plastik, gesunde Ernährung oder Klima neueste Informationen zu geben und zu diskutieren.

Nach einer kurzen Vorstellung durch die Vorsitzende des Grünen Ortsverbands Butzbach, Jutta Schneider, stieg Häusling direkt in die Themen ein, die – wie das Veranstaltungsmotto betitelte – „uns auf den Nägeln“ brennen. Dabei führte er zunächst sehr detailliert aktuelle Studienergebnisse auf, die beispielsweise besagen, dass es sich um einen Irrglauben der Deutschen handelt, dass wir mit unserem Grünen Punkt so umweltfreundlich seien, wie wir immer denken. „Die Recyclingquote in Deutschland liegt gerade mal bei 35%“, weiß der Europapolitiker – und diese würde nur an der Menge der Gelben Säcke gemessen. Vieles würde verbrannt und dies „gelte dann noch als Erneuerbare Energien“ berichtet Häusling weiter. Oft sei der Einsatz von Plastik einfach nur unnötig und könnte vermieden werden. Doch „Plastik ist zu günstig und wir sind in einem System von Plastik gefangen“, und „man mache es sich zu einfach, die Schuld nur bei uns Verbrauchern, also bei jedem Einzelnen zu suchen“. Martin Häusling ist überzeugt, „Nur mit einer gemeinsamen länderübergreifenden Lösung kann man die Plastikflut eindämmen.“ Die Lösungsvorschläge lägen auf schon dem Tisch. Von einer EU-weiten Plastiksteuer über die Abschaffung der staatlichen Subventionen und vergünstigten Mehrwertsteuer bis hin zu einem besseren Recyclingsystem und der Vermeidung von Mikroplastik sind die Konzepte vorhanden! – die Umsetzung sei das eigentliche Problem, wenn man in Brüssel auch sämtliche Interessensgruppen mit ins Boot holen müsse. Martin Häusling zeigt sich optimistisch: „Mit „starken“ Grünen haben wir auch auf europäischer Ebene einen prägenden Einfluss auf umweltpolitische Beschlüsse“.


Ähnlich verhält es sich bei den weiteren großen Themen wir der Klima- und der Agrarpolitik. Im direkten Austausch mit den Besucherinnen und Besuchern diskutierte Nell-Düvel und Häusling über den viel zu niedrigen Preis eines Masthähnchens. Am Verkauf eines jeden Tieres bleiben dem Bauer nach Abzug der Kosten gerade mal 5 Cent. Der Verlust an Artenvielfalt insbesondere der Insektenwelt sei alarmierend. Die Zahl der Insekten sinke dramatisch. Nach seriösen Schätzungen sei 75% der Insektenmasse in Deutschland in den vergangenen 27 Jahren verloren gegangen. Für Empörung sorgte der Hinweis, dass die Zahl der Landwirtschaftsbetriebe in Deutschland seit dem Jahr 2000 um 42% gesunken sei. Das sei aber eigentlich nur logisch, so Häusling, weil inzwischen 70% Mais, Weizen, Zuckerrüben, Gerste großflächig auf unseren Feldern angebaut werden würde. Wo denn das ganze Rindfleisch dann herkäme, fragte ein interessierter Gast? „Das importieren wir dann aus Südamerika“, antwortete Häusling schulterzuckend.

Die Diskussion tangierte noch viele weitere Themen. Den Bürgerinnen und Bürger brannten wirklich einige Dinge, die uns tagtäglich beeinflussen, auf und unter den Nägeln. Alle waren sich aber einig, welch spannende Einblicke die beiden Gastgeber geben konnten, das mache neugierig, noch mehr zu erfahren, um gegensteuern zu können. So kam der Wunsch aus der Zuhörerschaft, im Frühjahr eine weitere gemeinsame Veranstaltung zu planen – vielleicht sind wir bis dahin ja einen Schritt weiter.

Ein leidenschaftlich engagierter Spitzenkandidat

Tarek Al-Wazir im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern in der Wetterau

Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, Tarek Al-Wazir bei dem Start seiner Wahlkampftour in der Wetterau zu sprechen. In Bad Nauheim ging Tarek mit Brigitta Nell-Düvel, Direktkandidatin für den nördlichen Wetteraukreis, zu den Marktbesucher*innen. In Karben begrüßten Kathrin Anders, Kreissprecherin und Listenkandidatin der Grünen, sowie Clemens Breest, Direktkandidat in der südlichen Wetterau, mit zahlreichen Gästen den Grünen Spitzenkandidaten zu einer Townhall-Veranstaltung. Der beliebteste Politiker Hessens beeindruckte allerorten durch seine sachliche wie leidenschaftliche Art.

 

Brigitta Nell-Düvel im Gespräch mit Tarek Al-Wazir

 

In Bad Nauheim zeigten sich viele überrascht, über so prominenten Besuch inmitten der Fußgängerzone. In den Gesprächen wurde lebhaft über die Verkehrssituation und die Energiewende gesprochen. Tarek Al-Wazir hörte zu und beantwortete geduldig Fragen. Viele freuten sich darüber, dass die Grünen in der Öffentlichkeit präsent sind und die Straße nicht zweifelhaften politischen Erscheinungen überließen.

Am Abend erwartete Tarek Al-Wazir ein buntes und zahlreiches Publikum in Karben. Die gemeinsam im Wahlkampf auftretenden Kandidierenden Breest und Anders stellten Tarek Al-Wazir vor. Die Versammelten, darunter viele junge Menschen, interessierte ein breites Themenspektrum. Angefangen bei der Energiewende über Bildung, Demokratie, Verkehrsinfrastruktur, Öffentlicher Nahverkehr, Klimaschutz bis hin zum Weltraumstandort Hessen war alles vertreten. Tarek Al-Wazir antwortete sachlich fundiert und überzeugend. Er berichtete Vieles von seiner Arbeit als Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung. Die Einblicke halfen Sachverhalte einzuordnen. Anekdoten aus dem Leben eines Ministers lockerten das Gespräch immer wieder auf. Am Ende richtete er den leidenschaftlichen Appell an die Wählerinnen und Wähler, sich für die Demokratie einzusetzen und sie nicht als selbstverständlich anzusehen. Die Interessierten nahmen es dankbar mit deutlichem Applaus auf.

Tarek Al-Wazir kommt nach Bad Nauheim und Karben

Der Spitzenkandidat der Grünen im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürger

Tarek Al-Wazir, einer der beliebtesten Politiker in Hessen, besucht am 18. September die Wetterau. Ab 15:30 Uhr ist er auf dem Aliceplatz in Bad Nauheim am Stand der Grünen anzutreffen. Und um 19:30 Uhr steht er im Bürgerzentrum in Karben den interessierten Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort. Die beiden Direktkandidat*innen in den jeweiligen Wahlkreisen begrüßen die offenen Gesprächsangebote mit Tarek Al-Wazir. „Wir freuen uns über die prominente Unterstützung durch unseren Spitzenkandidaten. Wir laden die Bürgerinnen und Bürger herzlich zum Gespräch mit unserem Spitzenkandidaten und uns ein.“, erklären Brigitta Nell-Düvel, Direktkandidatin für die nördliche Wetterau, und Clemens Breest, Direktkandidat für die südliche Wetterau.

Tarek Al-Wazir ist seit Anfang 2014 stellvertretender Ministerpräsident und Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung. Damit verantwortet er viele wichtige Zukunftsthemen, die auch die Wetterau bewegen. Fragen der Förderung des ländlichen Raums, der Digitalisierung, der Ausbau der Verkehrswege, Förderung des ÖPNVs, bis hin zur weiteren Entwicklung der Energiewende fallen in sein Ressort. Insofern treffen die Bürger*innen auf einen sehr fachkundigen Gesprächspartner, der mit der Erfahrung der Regierungsverantwortung zu den politischen Zielen der Grünen für die nächsten fünf Jahre sehr kompetent auskunftsfähig ist.

Unsere Landtagskandidatin stellt sich vor…

In unserem Wahlkreis (27 – nördliche Wetterau) kandidiert die ehemalige 1. Stadträtin und Kämmerin von Bad Nauheim Brigitta Nell-Düvel. „Seit über 20 Jahren habe ich mich für die Ziele von B90/ DIE Grünen aktiv kommunal und im Wetteraukreis eingesetzt. Auslöser war die Katastrophe von Tschernobyl, die mich als Mutter von drei Kindern dazu bewogen hat, nicht nur entsetzt zu sein, sondern mich für eine gesunde Umwelt und für Bildungsgerechtigkeit zu engagieren. Es war und ist immer eine spannende Aufgabe, Ökologie und Ökonomie so in Einklang zu bringen, dass sie dem Menschen und unserem Planeten nachhaltig nutzt. Aktuell ist für die Wetterau der zukünftige Flächenverbrauch für Wohnen und Gewerbe eine Zukunftsfrage: gerade soll in Wölfersheim ein Logistikzentrum auf 30 ha bestem Ackerboden entstehen. Der Widerstand ist da. In der nächsten Wahlperiode müssen wir Instrumente entwickeln, wie wir den Flächenverbrauch begrenzen können. Wo und wie kann notwendiger neuer Wohnraum geschaffen werden? Digitalisierung und flächendeckende Infrastruktur können Arbeitsplätze wieder in den ländlichen Bereich zurück verlagern. Ich möchte mich für die Lösung dieser Aufgaben einsetzen. Ein besonderes Thema sind auf Grund meiner Erfahrung die Finanzbeziehungen zwischen Kommunen und Land. Hier wurde durch den KFA begonnen, die Kommunen zu entlasten. Es muss weiter daran gearbeitet werden, die Kommunen in die Lage zu versetzen, die Daseinsvorsorge sicherzustellen. Wenn dies gelingt, ist ein wichtiger Teil der Integration neuer Mitbürger sicher. Es lohnt sich, sich dafür einzusetzen!“

Wer mehr über Brigitta Nell-Düvel und den Themen, die ihr am Herzen liegen, erfahren möchte, findet hier weitere Informationen: https://www.nell-duevel.de/

Infoabend: Grüner Europa-Abgeordneter Martin Häusling kommt zur Diskussion nach Butzbach

Infoabend: Grüner Europa-Abgeordneter Martin Häusling kommt zur Diskussion nach Butzbach

17.09.18 um 19 Uhr: Was uns unter den Nägeln brennt – Plastik, Ernährung, Klima

Bad Nauheim/Butzbach, 06. September 2018 +++ Der Kreisverband Bündnis90/DIE GRÜNEN Wetterau (www.gruene-wetterau.de) lädt im Vorfeld der Landtagswahl in Hessen zu einem Infoabend mit dem Europa-Abgeordneten Martin Häusling und Direktkandidatin Brigitta Nell-Düvel nach Butzbach ein. Unter dem Motto „Was uns unter den Nägeln brennt… Plastik, gesunde Ernährung, Klima“ heissen die beiden Grünen Politiker alle Bürgerinnen und Bürger zum Gespräch ins Restaurant und Gasthaus Wilhelmshöhe in der Kleebergerstraße 51 herzlich willkommen. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

Neben der für alle spürbaren Dürre, beherrscht ein anderes ökologisches Thema die Medien: der von uns produzierte Plastikmüll sammelt sich in den Meeren. Dies ist eines der Fokusthemen von Martin Häusling, MdEP, und der Grünen Direktkandidatin aus dem Wahlkreis Wetterau Nord, Brigitta Nell-Düvel. Doch nicht nur darüber kann am bevorstehenden Infoabend mit den beiden Fachleuten diskutiert werden. Denn: Das Motto ist Programm. Gerne sprechen die beiden Politiker mit den interessierten Besuchern über alles, was ihnen unter den Nägeln brennt – egal ob über Klimawandel, gesunde Ernährung, Europa oder Glyphosat.

Der ehemalige hessische Landtagsabgeordnete Martin Häusling wechselte nach der Europawahl 2009 von Wiesbaden nach Brüssel. Er wurde auf dem zehnten Listenplatz von Bündnis 90/Die Grünen in das Europäische Parlament gewählt. Der Nordhesse aus Bad Wildungen gehört seitdem der Fraktion Grüne/EFA an und ist agrarpolitischer Sprecher.

Brigitta Nell-Düvel ist Landtagswahl-Direktkandidatin für den Wahlkreis Wetterau Nord. Die Schwalheimerin ist seit 1996 Mitglied bei den Grünen und war zuletzt 1. Stadträtin der Stadt Bad Nauheim.

 

 

 

Kontakt

Bündnis90/DIE GRÜNEN Wetterau

Engelsgasse 21

61169 Friedberg

Telefon: 06031 / 6 17 10

[Antrag] Mistelbefall

Antrag der CDU Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher,

anbei ein Antrag für die nächste Stadtverordnetenversammlung.

Der Magistrat wird beauftragt, die Verwaltung zu veranlassen, zum Schutz und der Erhaltung des Streuobstwiesenbestandes im Stadtgebiet auf der Homepage der Stadt Bad Nauheim und mit einer Pressemeldung über den übermäßigen Mistelbefall zu informieren sowie auf die Gefahren hinzuweisen, die ein übermäßiger Mistelbefall für den Streuobstwiesenbestand mit isch bringen können.

Beispielhaft sei in diesem Zusammenhang die Homepage der Stadt Nidda erwähnt, die sich hier in einem Faltblatt ausführlich dieses Themas annimmt und ausführlich dazu informiert.

Begründung:

Die Häufigkeit von Misteln ist regional ganz verschieden. In Süddeutschland ist die Mistel häufiger. Insgesamt nimmt die Laubholz-Mistel zu. Sie ist nicht gefährdet und nicht besonders geschützt. Lediglich ihre gewerbliche Entnahme aus der Natur ist (wie bei allen wildlebenden Tieren und Pflanzen) genehmigungspflichtig.

Die Laubholz-Mistel (Viscum album) ist deutschlandweit stark auf dem Vormarsch. Sie wird für Obstbäume zunehmend zur Gefahr. Selbst der NABU schlägt daher Alarm – vor allem mit Blick auf Streuobstwiesen – und schlägt vor: Befallene Äste jetzt zurückschneiden.

„Für einige Gegenden sind Misteln inzwischen zum echten Problem geworden. Die Pflanzen leben als Halbschmarotzer und entziehen dem Wirt mit ihren Saugwurzeln Wasser und Nährstoffe. Besonders gefährlich wird es für Bäume , die nicht rechtzeitig und regelmäßig gepflegt werden“, so Markus Rösler, Sprecher des NABU-Bundesfachausschusses Streuobst.

Gerade in den letzten Jahren hat sich die Mistel stark ausgebreitet. Solange es sich beim Mistelbefall um einige Pflanzen handelt, die nur einen kleinen Prozentsatz der Baumkrone betreffen, ist das für einen gesunden Baum nicht schädlich. Die Beeren dienen zudem vielen Vögeln als Winterfrucht. Wenn es aber so viele werden, dass die Krone stark beschattet wird und das Gewicht der Misteln die Äste brechen lässt, wird der befallene Baum über kurz oder lang absterben. Daher sollten Besitzer von Obstbaumgrundstücken dafüber informiert werden, dass stark befallene Bäume entsprechend beschnitten werden dürfen.

Auch auf den Streuobstwiesen in Nieder-Mörlen und hier insbesondere in der Gemarkung „Am Trieb“ ist eine besonders starke Mistelverbreitung zu beobachten. Gründe für die stärkere Vermehrung sind zum einen die heute häufige Vernachlässigung der Streuobstbestände durch die Streuobstwiesenbesitzer (fehlender regelmäßiger Schnitt) sowie die allgemeine Klimaerwärmung.

Sehr ungepflegte und kranke Bäume sind durch den Mistelbefall in einem so schlechten Zustand, dass sich binnen weniger Jahre ohne geeignete Gegenmaßnahmen der Obstbaumbestand drastisch reduzieren wird mit den damit verbundenen ökologischen Auswirkungen.

Deshalb sollten die Besitzer von Obstbaumgrundstücken auf die mit dem Mistelbefall verbundenen Gefahren für den Obstbaumbestand hingewiesen werden.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Manfred Jordis

Fraktionsvorsitzender

CDU Fraktion

 

Claudia Kutschker

Fraktionsvorsitzende

Bündnis90/Die Grünen

[Antrag] Anbindung des hessischen Radfernweg R6 an Bad Nauheim

Antrag Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher,

bitte stellen Sie folgenden Antrag zur Anbindung des Hessischen Radfernweg R6 an Bad Nauheim zur Abstimmung:

Anbindung des hessischen Radfernweg R6 an Bad Nauheim.

Beschlussvorschlag:

Der Magistrat wird beauftragt dem Wetteraukreis vorzuschlagen im Rahmen der Fortschreibung des Radverkehrskonzeptes des Wetteraukreises zu prüfen, ob der hessische Radfernweg R6 an Bad Nauheim angebunden werden kann. Im Falle eines positiven Prüfergebnisses soll dieser angebunden und entsprechend von Bad Nauheim vermarktet werden.

Begründung/Sachverhalt:

Wie in der Wetterauer Zeitung vom 23.07.2018 zu lesen war, findet momentan eine Fortschreibung des Radverkehrskonzeptes aus dem Jahre 2005 statt. Wir sind der Meinung, dass der hessische Radfernweg R6 an Bad Nauheim angebunden werden soll. Bisher verläuft er von Münzenberg kommend über Rockenberg und Nieder Weisel, Ober Mörlen und Usingen in Richtung Bad Camberg. Ab Rockenberg kann man auf gut ausgebauten Wegen oder wenig befahrenen Straßen über Steinfurth in die Stadtmitte von Bad Nauheim gelangen.

Bad Nauheim hat auch für Radtouristen viel zu bieten, Sprudelhof, Park und Gradierbauten sind nur 3 von vielen weiteren Attraktionen die von Interesse sind. Als touristischer Standort würde die Anbindung auch Übernachtungsgäste anlocken. Die Hotels vor Ort bieten ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten, die vielen Cafe’s, die urigen Kneipen und das vielfältige kulinarische Angebot in unseren Restaurants , tragen zu einem gelungenen Aufenthalt in unserer Stadt bei.

Durch die Möglichkeit der Anreise mit der Bahn könnte Bad Nauheim als Startpunkt in beide Richtungen des Radweges R6 fungieren.

Möglich wäre auch eine Anbindung an den gut ausgebauten Niddaradweg. Von Bad Nauheim nach Friedberg, an der Usa entlang besteht bereits ein Radweg. Weiter über Ossenheim und Assenheim erreicht man problemlos den Niddaradweg.

Wer nicht den anstrengenden und durch aus anspruchsvollen Weg durch den Taunus machen möchte, kann auf dem gut ausgebauten Niddaradweg nach Frankfurt radeln und von dort den Mainradweg nach Mainz/Wiesbaden nutzen umso wieder auf den R6 zu gelangen.

Weitere Begründung erfolgt mündlich.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Claudia Kutschker

Fraktionsvorsitzende

Bündnis90/DIE GRÜNEN